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| Auftrieb am Tragflügel |
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Der Tragflügel wird von Luft umströmt.
Aufgrund seiner Form zwingt dieser die Luft
dazu, oben herum schneller zu strömen als
unten herum. Nachdem schnell strömende Luft
einen geringeren Statischen Druck aufweist,
entsteht über dem Tragflügel ein Unterdruck
und unter dem Flügel ein Überdruck. Dies hält
das Flugzeug in der Luft.
| Kräfte am Flugzeug |
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Wie das nächste Bild zeigt, wirken am
Segelflugzeug (etwas vereinfacht ausgedrückt)
die fogdenden vier Kräfte:
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Gewichtskraft: Wie jeder Gegenstand wird auch das Segelflugzeug
von der Erde mit der Gewichtskraft angezogen.
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Auftrieb: Der Auftrieb wird durch die Luftströmung
um den Tragflügel herum erzeugt.
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Vortrieb: Der Vortrieb ist die Kraft die das Flugzeug
nach vorne bewegt. Sie entsteht dadurch,
dass das Flugzeug immer auf einer leicht
nach unten geneigten Bahn fliegt.
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Widerstand: Der Luftwiderstand entsteht immer, wenn
ein Gegenstand durch die Luft bewegt wird.
Letztendlich setzt ein Segelflugzeug immer
Höhe in Geschwindigkeit um (nach dem
Energieerhaltungssatz). Durch Verlust von
Höhe kann das Segelflugzeug Vortrieb erzeugen,
und den Luftwiderstand kompensieren.
Das bedeutet,
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wenn man schneller fliegen will, muss
man mehr Höhe aufgeben - und zwar mit
steigender Geschwindigkeit immer mehr,
weil der entstehende Luftwiderstand
quadratisch mit der Geschwindigkeit
ansteigt.
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Wenn man Höhe gewinnen will (ohne Thermik)
wird man zwangsläufig langsamer. Die Höhe
die man "herausziehen" kann ist also
durch die Mindestgeschwindigkeit begrenzt.
Idealerweise will man aus einer bestimmten
Höhe möglichst weit gleiten. Die Leistung
eines Segelflugzeugs läßt sich also genau dadurch
charakterisieren: Zurücklegbare Strecke in
ruhige Luft bei einem Höhenverlust von 1000 Metern.
Diese Zahl nennt man Gleitzahl.
Die Gleitzahl liegt ungefähr in der folgenden
Größenordnung:
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Standardklasse: (15m, keine Wölbklappen): um die 42
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Rennklasse: (15m, Wölbklappen): um die 48
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18m-Klasse: (18m, Wölbklappen): um die 50
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Offene Klasse: (beliebige Spannweite, Wölbklappen):
zwischen 58 und 68, je nach Spannweite
und Flugzeugtyp.
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